Um an geeignete Kandidaten für deine offene Stelle als Koch zu kommen, gibt es zwei Wege: Aktives Recruiting (Active Sourcing) oder passives Recruiting.

In diesem Artikel klären wir, was das bedeutet und warum du immer auch aktiv rekrutieren solltest.

Was ist der Unterschied?

Active Sourcing bedeute, dass du aktiv auf der Jagd nach neuen Kandidaten bist. Zum Beispiel indem du dir Köche auf Gronda vorschlagen lässt und diese aktiv anschreibst, oder persönliche Kontakte anrufst.

Passives Rekrutieren bedeutet, dass du darauf wartest, dass Kandidaten zu dir kommen. Zum Beispiel indem du deine Vakanz auf einer Stellenbörse veröffentlichst.

Jetzt wissen wir grob, was der Unterschied ist und du kannst dir wahrscheinlich schon denken, warum Active Sourcing so mächtig ist.

Der große Vorteil von Active Sourcing ist, dass du dir Kandidaten ansehen kannst, bevor du sie kontaktierst. Dadurch weißt du direkt, ob diese Person überhaupt auf deine offene Stelle passt. Indem du aktiv nach Kandidaten suchst, wirst du auch 3 andere Vorteile genießen:

1. Du kontrollierst den Prozess

Vor allem für kritische Rollen, wie einen Küchen- oder Sous Chef, passt Active Sourcing sehr gut. Du kannst zwar einen Job ausschreiben, aber du solltest gleichzeitig immer auch selbst aktiv werden. Dadurch bist du nicht 100% von hereinkommenden Bewerbungen abhängig.

Das wird deine time-to-hire signifikant verringern, da diese im Schnitt sowieso schon 42 Tage beträgt. Außerdem kannst du genau bestimmen, welche Köche du kontaktierst. Du kannst deren bisherige Stellen screenen und sie erst danach kontaktieren.

2. Du wirst deine Zielgruppe um 270% erhöhen

Die meisten guten Köche suchen eigentlich nie einen Job. Entweder sind sie in einem festen Job, oder werden wieder mal über den einen Kontakt in ein neues Unternehmen vermittelt. Dadurch bist du limitiert auf die weniger qualifizierten Personen, die sich selbst bewerben oder durch die Kontakte, die du selbst hast.

Wenn du wirklich großartige Köche finden willst, musst du selbst aktiv werden. Auf Gronda nimmt im Schnitt jeder 10 Kandidat deine aktive Anfrage an. Wenn du 30-40 kontaktierst, bist du bereits im Gespräch mit 3-4 Bewerbern deiner Wahl. Das ist unfassbar wertvoll.

3. Du und deine Kandidaten werden erfolgreicher sein

Bevor du anfängst aktiv zu suchen, solltest du wissen, was exakt du suchst. Du willst ja keine Zeit damit verschwenden, dass du Personen kontaktierst, die nicht relevant für diesen Job sind. Umso mehr Zeit du mit der Stelle an sich verbringst, umso klarer wird es für dich, was du eigentlich suchst.

Das bedeutet, dass die Qualität des Kandidaten sich ebenfalls erhöht. Du hast simple gesagt ein besseres Verständnis, welcher Kandidat erfolgreich sein wird und welcher nicht. Wenn du selbst ein Sternerestaurant betreibst und du einen Sous-Chef suchst, dann macht es wahrscheinlich Sinn, dass du jemanden einstellst, der schon einmal in dieser Position gearbeitet hat.

Zusammengefasst

Active Sourcing benötigt schon einiges an Zeit, speziell, wenn du noch keine Erfahrung damit hast. Nichtsdestotrotz wird diese Art des Recruitings immer beliebter. Vor allem in der Hotellerie und Gastronomie, wo es noch nicht so lange Plattformen und Tools gibt, um Kandidaten überhaupt aktiv anzusprechen.

Wenn du noch nicht aktiv rekrutierst, dann solltest du jetzt damit anfangen, um in Zukunft einfacher und schneller einen passenden Koch zu finden.

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