Der Arbeitsmarkt in unserer Branche wird immer umkämpfter und viel zu lange haben wir uns nur auf das Marketing für unsere Gäste konzentriert. Nun wird es Zeit das zu ändern und in deinem Unternehmen eine Arbeitgebermarke aufzubauen. Ob du bereits damit angefangen hast oder ganz am Anfang stehst, dieser Artikel führt dich durch alles, was du wissen musst und gibt dir 3 praktische Tipps.

 Was ist eine Arbeitgebermarke überhaupt?

Eine Arbeitgebermarke kommuniziert klar und verständlich die Kultur und die Vision deines Unternehmens. Ziel ist es, den Leuten einen Grund zu geben für dich zu arbeiten und bei deinem Unternehmen bleiben zu wollen.  Vereinfacht gesagt, ist die Arbeitgebermarke das Bild, welches man vor Augen hat, wenn jemand deinen Unternehmensnamen hört. Es ist die Antwort auf die Frage: „Warum sollte jemand für dich arbeiten wollen?“

Warum ist eine Arbeitgebermarke wichtig?

Heutzutage ist es kaum möglich auf das sogenannte Employer Branding zu verzichten. Wer die besten Talente und motiviertesten Fachkräfte haben will, muss sich mit dem Thema auseinandersetzen. Jobsuchende haben unzählige Möglichkeiten. Wer im Rennen, um die besten Talente, ganz vorne dabei sein möchte, muss sich klar von den Mitbewerbern abheben. Tatsächlich gibt es eine Studie von CareerBuilder, welche das Verhalten von potentiellen Bewerbern untersucht hat. Dabei gaben 91 % der Kandidaten an, dass die Arbeitgebermarke Ihre Entscheidung beeinflusst, ob sie sich bei dem Unternehmen bewerben oder nicht. Jene Betriebe die Werte, Persönlichkeit und die gewünschten Verhaltensweisen tief in die Unternehmenskultur integriert haben, erreichen ein viel höheres Engagement von ihren Mitarbeitern. Dieses Engagement und die dadurch resultierende Motivation führen zu erhöhter Produktivität und besserem Service. Insgesamt wird dadurch die Mitarbeiterfluktuation reduziert, sowie die Folgekosten und die zu investierende Zeit für Neueinstellungen.

Wie baut man eine gute Arbeitgebermarke auf?

Hierzu ist es wichtig den Unterschied zwischen Arbeitgebermarke und dem traditionellen Begriff von Marke zu verstehen. Marketing-Abteilungen konzentrieren sich darauf den Bekanntheitsgrad einer Marke für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu steigern, um Gäste bzw. Kunden anzuziehen und zu binden. Um eine Arbeitgebermarke zu erschaffen müssen Personaler ebenfalls in die Rolle des Marketings schlüpfen.

Eine Arbeitgebermarke aufzubauen ist ein unglaublich schwieriges Unterfangen, welches die vereinten Kräfte aller Mitarbeiter im Unternehmen benötigt. Mit diesen 3 Tipps wollen wir dir zeigen, worauf es ankommt:

 1. Befasse dich mit deiner Unternehmenskultur

Wenn deine eigenen Mitarbeiter nicht gerne für dein Unternehmen arbeiten, wird sich das schnell herumsprechen. In der allseits sozial vernetzten Welt, in der wir leben, ist Mund zu Mundpropaganda ein sehr starkes Mittel für das Employer Branding. Deshalb ist es ungemein wichtig eine Arbeitgebermarke von innen nach außen aufzubauen. Versuche herauszufinden was deine Mitarbeiter von der bestehenden Unternehmenskultur halten, was ihnen gefällt und was nicht. Ein gutes Werkzeug hierfür sind anonymisierte Umfragen oder Mitarbeitergespräche. Sobald du die Probleme identifiziert hast, musst du dich zuerst darum kümmern, diese aus der Welt zu schaffen, damit du neue Talente und Bewerber anziehen kannst

 2. Mach deine eigenen Mitarbeiter zu Markenbotschaftern deines Unternehmens

Erfolgreiches Employer Branding ist eine Team-Aufgabe, welche die Unterstützung aller Angestellten einfordert. Es ist eine unglaubliche Vergeudung, wenn du dein bestehendes Personal nicht zu deinen Markenbotschaftern machst, um dir dabei zu helfen, deine Arbeitgebermarke voranzutreiben. Gerade in einer so service-orientierten Branche wie der Gastronomie, sind deine Mitarbeiter das beste Aushängeschild. Lass sie zeigen, dass dein Unternehmen ein guter Arbeitgeber ist und dass es Spaß und Freude bereitet bei dir zu arbeiten. Wichtig ist, dass deine Mitarbeiter die Vision deines Betriebs verstehen und in einem Satz zusammenfassen können. Außerdem sollten Sie mit Freude darüber berichten, was die Vorteile sind bei dir zu arbeiten Wichtig ist es, dass deine Mitarbeiter deine Botschaft klar rüberbringen können und informiert sind. Sie sollten jederzeit in der Lage sein folgende Fragen zu beantworten:

  • Wie lautet die Vision deines Unternehmens? (in einem Satz)
  • Was sind die größten Vorteile und was macht es besonders bei dir zu arbeiten?
  • Welche Stellen möchtest du zurzeit besetzen?

 3. Teile Inhalte und Geschichten aus deinem Unternehmen

Durch das Teilen von Inhalten und Geschichten von dir und deinen Mitarbeitern, kannst du gezielt potentielle Mitarbeiter ansprechen und dir ein Netzwerk an Kandidaten aufbauen, welche Interesse und Neugier zu deinem Unternehmen entwickeln. Nutze intensiv Online-Plattformen und soziale Medien, damit du möglichst viele potentielle Bewerber erreichst. Es gibt unzählige interessante Geschichten und Erfahrungen die tagtäglich bei dir im Unternehmen gesammelt werden (das ist ja das Besondere an unserer Branche). Nutze diese, und zeige potentiellen Bewerbern einen ganz persönlichen Blick hinter die Kulissen. Was macht es aus in deinem Unternehmen zu arbeiten? Zum Beispiel kannst du verschiedene Bereiche vorstellen und zeigen wie ein typischer Arbeitstag aussieht. Stelle dein Team vor oder teile Fotos von der letzten Weihnachtsfeier. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Bonus-Tipp

Wenn du dein Employer-Branding auf die nächste Ebene bringen willst, sowie die besten und motiviertesten Talente in der Hotellerie und Gastronomie finden willst, dann solltest du dir unser Netzwerk nicht entgehen lassen.

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