Sogenannte „No-Shows“ sind ein echtes Problem der Gastronomie. Erhält ein Restaurant eine Reservierung, ist es verpflichtet diese Plätze freizuhalten. Aber was ist, wenn der Gast nicht erscheint? Ja, leere Tische schaden einem Restaurant! Möglicher Profit geht verloren und trotzdem möchte man eine positive, zuvorkommende Beziehung zum Gast aufbauen.

Es handelt sich also um ein sehr heikles Thema, zu welchem wir  hier mögliche Lösungsansätze zusammen getragen haben.

 

I. Tickets statt Reservierungen

Auch Sternekoch Grant Achatz aus Chicago war es irgendwann leid. Statt Reservierungen anzunehmen, verkauft er nur noch Tickets für sein Restaurant „Next“, welche im Voraus bezahlt werden müssen – wie man es sonst nur von Konzerten oder Sportveranstaltungen kennt.

II. Reservierungsbetrag als Gutschein

Ein etwas weniger radikales Verfahren bietet das Manresa Restaurant in San Francisco. Jeder Gast ist bei Reservierung verpflichtet, einen gewissen Betrag zu hinterlegen. Kann der Gast den Termin jedoch kurzfristig nicht wahrnehmen, bekommt er den Reservierungsbetrag als Gutschein für den nächsten Besuch zur Verfügung gestellt.

III. Keine Reservierungen mehr zulassen

Viele Restaurantbesitzer haben ihre Reservierungssysteme bereits überarbeitet oder lassen erst gar keine Reservierungen mehr zu. Es darf allerdings nicht vergessen werden, dass die Möglichkeit zu reservieren, dem Gast viel Zeit und Stress erspart. Wenn der Gast vor Ort eine Stunde auf einen freien Tisch warten muss, wird er sich eine Alternative suchen.

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Mögliche Lösungsansätze der Community
  1. Man kann davon ausgehen, dass 10-20 % der Reservierungen platzen. Führt Statistik über eure Reservierungen und überbucht euer Restaurant dementsprechend.
  2. Bestätigt Reservierungen auf formelle Art und Weise. Das stärkt die Bindung des Gastes an seine Reservierung. Auf einen Schlag handelt es sich nicht mehr nur um einen „unverbindlicher“ Anruf.
  3. Reserviert Tische für maximal 15 Minuten. Wenn Gäste Bescheid geben, dass sie später kommen, könnt ihr den Tisch auch etwas länger freihalten. Wenn sich der Gast schon die Mühe eines Anrufs macht, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass er auch erscheinen wird.
  4. Führt eine Warteliste ein, auf die ihr bei einem „No-Show“ zurückgreifen könnt.
Nicht vergessen: Hinweis auf die Reservierungsbestimmungen

In jedem Fall ist es von größter Wichtigkeit, dass der Gast über die Reservierungsbestimmungen informiert wird und diese auch versteht. Nehmt euch die Zeit, noch einmal beim Gast nachzufragen, ob alles klar ist.

 

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