Karriere... Next step!

Was Menschen NIEMALS verstehen werden, die noch nie in der Küche gearbeitet haben

Von 13. August 2018 4 Kommentare

 

Wenn du noch niemals in einer Küche gearbeitet hast, dann ist es nur sehr schwer zu verstehen, was es mit diesem chaotischen Tanz während der Stoßzeiten auf sich hat. Geheime Sprachen, ständige persönliche Konflikte und dicke Kameradschaften sind unsichtbare Beilagen zu jedem Gericht, das du in einem Restaurant bestellst.

Um diese nebulöse, geheime Welt auch für Nicht-Gastronomen sichtbar zu machen, haben wir mit ein paar Köchen gesprochen. Was dabei raus gekommen ist, solltest du unbedingt lesen!

Küchen sind beides. Mental und physisch fordernd.

Die meisten Jobs sind entweder physisch oder mental ausgelegt, aber nicht beides. In der Küche ist das allerdings anders!

Du musst immer 100% geben

Es gibt keine Ausreden. Es wird von dir erwartet, dass du funktionierst, in dem was du machst. Wenn es dir allerdings mal schlecht gehen sollte, funktioniert die Küche wie eine eigene Familie, mit der man über alles reden kann.

Kochen ist wie Sex

Manchmal brauchst du es heiß, hart und schnell. Manchmal brauchst du es liebevoll, langsam und einfach.

Du musst „über-kommunizieren“

Es ist extrem wichtig, dass du Dinge sagst, wie “hinten, um die Ecke, neben dir, heiß.” Zuhause für deine Freunde oder Familie zu kochen ist nichts im Gegensatz zur Arbeit in einer Restaurant- oder Hotelküche.

Es ist eine sehr aktive Arbeit

Immerhin spart man sich das Fitnessstudio, wenn du 10 Kilo Fleisch in den Tiefkühler trägst und dann mit 5 Kilo Gemüse wieder zurück in die Küche kommst…

Wenn du Zeit hast dein Handy zu checken, dann hast du auch Zeit zu putzen

In einer Küche gibt es unzählige Dinge zu tun. Nur selten hat man Zeit, um seine Nachrichten zu checken. Dafür bietet sich dann nur das Klo an.

Du lernst klare Antworten zu geben

„Ja“ oder „Nein“, alles andere ist ungenau. Ganz einfach.

Dringlichkeit und Präzision sind oberstes Gebot

Es ist okay, wenn Kevin seinen Report in der Buchhaltung noch nicht fertig hat. Es ist nicht okay, wenn Sebastian die Suppe noch nicht in der Sekunde perfekt abgeschmeckt hat, in der man sie braucht. Durch jede verschwendete Minute stapeln sich im Hintergrund bereits neue Bestellungen.

Es ist wirklich hart kleine Portionen zu kochen

Wenn du jeden Tag hunderte Menschen versorgst, dann fühlt es sich fast unmöglich an, wenn du einen einzigen Teller Reis kochen sollst.

98% aller Dinge ist Vorbereitung

Den ganzen Tag laufen alle Küchenarbeiten auf diese 2 Stunden Service hinaus. Extrawünsche der Gäste kommen dir vielleicht einfach vor, können aber eine ganze Küche durcheinander bringen.

Spezialangebote sind nicht nur Gerichte, die sich schlecht verkaufen

Meistens ist das ein Test von einem neuen Gericht, dass in Zukunft vielleicht seinen festen Platz im Menü findet.

Köche arbeiten nicht wegen des Geldes

Da steckt mehr dahinter. Leidenschaft und Passion. Aber das verstehst keiner, der sein Leben lang in einem trüben Büro gesessen hat.

Die meisten Böden sind ständig feucht

Das erklärt auch die ausgezeichnete Balance der Gastro-Mitarbeiter.

So etwas, wie Privatsphäre, findest du in der Küche nicht

Es gibt nur ein Schlachtfeld und das ist für alle da.

Egal, wie heiß es ist, lass es ja nicht fallen

Als Koch entwickelst du eine unglaubliche Hitzeresistenz in deinen Fingern.

Alles, wirklich alles ist beschriftet

IMMER.

Tu uns den Gefallen und bestell nicht mehr 5 Minuten vor Schluss

Die Küche räumt meistens bereits auf.

Zugegeben, es kann verdammt heiß werden

Stell dir vor, wie heiß es in deiner privaten Küche ist. Jetzt multipliziere das mit 8 Stunden und hunderten von weiteren Tellern.

Du zahlst nicht 16 € für ein Schnitzel

Mit deiner Rechnung bezahlst du auch die Elektrizität, Reinigung, Abspüler, Köche und Kellner. Du zahlst nicht so viel für das Essen, sondern dafür, dass du deinen Tisch danach nicht selbst sauber machen musst.

Es ist hart mit jemandem auszugehen, der in der Küche arbeitet

Die Schichten sind oft an Tagen, an denen die restliche Bevölkerung frei hat. Dazu zählen nicht nur die Wochenenden, sondern auch sämtliche Feiertage inklusive Weihnachten und Silvester.

Es gibt zwei Wege, um Spannungen zu lösen

Entweder man fängt an  sich gegenseitig anzuschreien, oder man macht einen schlechten Witz. Auf diese weise werden angespannte

Du arbeitest bereits in der Küche?

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Gronda

Autor Gronda

Gronda ist der Blog für Karriere, Business und Lifestyle in der Hotellerie und Gastronomie im deutschsprachigen Raum. Wir glauben fest daran, dass die negative öffentliche Wahrnehmung der Jobs in der Gastronomie und Hotellerie Schnee von gestern ist. Sie können cool, einzigartig und abwechslungsreich sein. Der Gronda Blog will Gastronomen und Hoteliers informieren, unterhalten und ein neues Image für die ganze Branche schaffen.

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Diskutiere mit 4 Kommentare

  • Frank Lautensack sagt:

    Hallo, könnt Ihr auch jemanden helfen der Koch/Sous-Chef war (ist), aber aus gesundheitlichen Gründen gerade Umschult zum Kaufmann für Büromanagement? Denn in der Gastronomie würde ich schon gerne bleiben, weiss nur noch nicht genau wo es dann weiter geht und wie? Freundliche Grüße, Frank Lautensack

    • Gronda Gronda sagt:

      Hey Frank,
      registrier dich hier mal http://gronda.eu/go
      Es gibt auch viele Unternehmen, die Mitarbeiter im Backoffice Bereich suchen. Die warten alle nur darauf, jemanden zu bekommen, der bereits Erfahrung in der Küche hat.
      Viel Glück bei der Suche. Wenn du etwas brauchst, dann meld dich einfach 🙂

  • Ralf Trendersteg sagt:

    So ein Schwachsinn, welcher Frischling von Koch schreibt den so einen übertriebenen Bericht?!

  • Reinhard Stüttler sagt:

    Aber über ne Karriere, hin bis zum chef de cuisinne (Restaurantküche) hat das jeder erlebt und deshalb finde ich den Report der Wahrheit
    entsprechend. Durch diese krasse
    Arbeitswelt wird die Spreu vom Weizen getrennt und es werden die echte Chefs und Kochkünstler ge-boren. Einer der für diesen schönen Beruf gelebt und auch gelitten hat.

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