Eine Jobanzeige zu schreiben ist genau das gleiche wie eine Werbeanzeige zu schreiben. Du musst deine Zielgruppe kennen, sie in einem Ton ansprechen, den Sie verstehen und ihnen anbieten, was sie möchten.

Es gibt nichts schlimmeres als eine Jobanzeige für eine dringend zu besetzende Stelle zu erstellen, sie dann online zu posten oder sogar in einer lokalen Zeitung zu schalten (ja… ob du es glaubst oder nicht, auch das gibt es noch) und dann keine Bewerbungen zu erhalten oder vielleicht sogar schlimmer von nicht qualifizierten Bewerbungen überhäuft zu werden.

Zur Verbesserung der Qualität der eingehenden Antworten ist eine gut-geschriebene Jobausschreibung (leider immer noch oft die erste Impression, die ein Bewerber von deiner Firma bekommt) essentiell wichtig, um die passende Zielgruppe anzusprechen.

Wer genau ist deine Zielgruppe? Wo hält sich deine Zielgruppe auf? Wo diskutiert sie über die Arbeit? Wo informiert sie sich über neue Karrieremöglichkeiten?

Deine Jobausschreibung muss sie genau am richtigen Ort und zur richtigen Zeit ansprechen. Ansonsten kannst du auch gleich wie ein Marktschreier aus dem 19. Jahrhundert auf die Straße gehen und versuchen jeden Job anzupreisen in der Hoffnung, dass dich jemand hört.

Eine effektive Jobausschreibung ist nicht nur eine Jobbeschreibung. Es ist eine gefühlvoll kreierte Nachricht mit dem Ziel die best-qualifizierten Kandidaten für deinen Job anzuziehen.

Was sind die wichtigsten Schritte um eine ansprechende Jobausschreibung zu erstellen?

Hier sind 8 Wege um dein Jobanzeige so zu fokussieren, dass sie die passenden Kandidaten anspricht.

 

 1. Sei kreativ beim Job Titel

 Der Job Titel ist das erste, was deine Kandidaten auf der Jobsuche oder bei einem Angebot sehen. Du solltest den Titel daher so wählen, dass er kreativ aus der Menge heraussticht. Der Kandidat soll dabei neugierig auf die weiteren Details des Jobs und das dahinterstehende Unternehmen gemacht werden.

 

 2. Setz einen Aussagekräftigen Rahmen

 Nach dem Titel sollte der Leser direkt in der Lage sein anhand der wichtigsten Fakten zu bewerten, ob die Rolle in die Bandbreite seiner Suche passt. Er sollte abwägen können, ob seine Erfahrungen und Wünsche mit deiner angebotenen Rolle übereinstimmen. Dazu ist es wichtig den Rahmen der Stelle mit Anstellungsart, Positionsebene, Besetzungszeitpunkt und Gehalt klar darzustellen, um den Leser nicht in die Irre zu führen. Außerdem werden diese Kriterien von Filtern und Matching-Algorithmen genutzt, um die Suche der Kandidaten zu erleichtern.

Sei dir dabei immer bewusst, dass der Titel und die wichtigsten Fakten im Schnitt von 4mal so vielen Kandidaten gesehen werden, wie deine vollständige Jobanzeige. Mach dir also besonders hier Gedanken, wie du die passenden Kandidaten ansprechen kannst. Bei Jobanzeigen ist es dabei wie bei E-Mails, sind der Absender und die Betreffzeile nicht ansprechend, werden sie ungelesen gelöscht.

 

 3. Präsentiere dein Unternehmen

 Sobald die Anzeige geöffnet wird, sollte zunächst dein Unternehmen beschrieben werden. Gib deinen Kandidaten neben den wichtigsten Fakten (Standort, Mitarbeiterzahlen, Kategorisierung) und die Vision und Werte deines Unternehmens, damit er für sich beantworten kann, ob er sich damit identifizieren kann. So setzt du gleich beim ersten Kontakt einen wichtigen Schritt zur Etablierung deiner Unternehmenskultur.

Verzichte auf eine vollkommen nüchterne und faktenorientierte Darstellung. Versuche stattdessen Emotionen zu wecken und aus der Perspektive des Bewerbers zu denken. Was sollte dieser über dein Unternehmen wissen, um sich zu bewerben? Am besten ist die Anzeige dazu gleich mit deinem Arbeitgeberprofil oder deiner Karriereseite verbunden, sodass der Kandidat einen authentischen Eindruck bekommen kann.

 

 4. Zeig, was die Stelle ausmacht

Junge Fach- und Führungskräfte wägen Stellenanzeigen heutzutage immer genauer gegeneinander ab, weshalb du auch darauf eingehen sollten, was die Stelle dem Kandidaten zu bieten hat. Überzeugend wirken an dieser Stelle Argumente, die zeigen, warum die Arbeit in genau dieser Position bei dir etwas Besonderes ist. Dabei kannst du beispielsweise dein Arbeitszeitmodell (in unser Branche besonders wichtig), das positive Arbeitsumfeld und Angebote für die Mitarbeiter erwähnen.

Wichtig ist vor allem auch Herausforderungen anzubieten und nicht nur Benefits. Dadurch werden Kandidaten mit Leidenschaft und innerem Antrieb eher angesprochen.

 

 5. Beschreibe deinen Wunschkandidaten

Leider beschreiben viele Unternehmen in den Anforderungen eine eierlegende Wollmilchsau oder anders ausgedrückt einen 24 jährigen Koch, der drei Auslandsaufenthalte und acht Jahre Berufserfahrung in mindestens zwei Sterneküchen vorweisen kann. Solche Anforderungen schrecken die meisten Leser jedoch sofort ab.

Achte bei den Anforderungen darauf dich auf die wichtigsten Punkte zu fokussieren und die Plichtanforderungen von den Nice-to-Haves zu unterscheiden. Eine zu lange Liste an Anforderungen wird meist nicht zu Ende gelesen, beschränke dich daher auf die wichtigsten 3-5 Punkte und beschreibe Sie kurz und präzise.

 

 6. Definiere eine klare Aktion am Ende

 Es lohnt sich, am Ende der Stellenanzeige einen Call to Action an die Kandidaten zu richten. Die Aufforderung, sich zu bewerben, wird von den meisten Menschen gelesen und kann noch einmal wichtige Informationen – wie die Telefonnummer und den Namen der Kontaktperson – enthalten.

Mache deutlich, wie dich der Kandidat kontaktieren kann und was du von ihm möchtest. Bevor du nach „vollständigen Bewerbungsunterlagen“ fragst, schreibe lieber, dass du dich über einen CV und die Beantwortung der Frage „Was motiviert dich bei uns als Front Office Manager zu arbeiten?“ freust. So erhält der Bewerber einen klaren Rahmen und du einen tieferen Einblick in seine Persönlichkeit.

 

 7. Vermeide Übertreibungen und leere Floskeln

 Durch die gesamte Anzeige hinweg solltest du darauf achten Übertreibungen und leere Floskeln zu vermeiden. Preise ein Jungkoch-Stelle nicht mit „der Job deines Lebens“ an, da das nur realitätsfremde Kandidaten anzieht. Vermeide zudem leere Worthülsen wie „belastbar“ oder „teamfähig“, die im Grunde nichts bedeuten und auf jeden Menschen zu treffen. Wähle sowohl für Anforderungen als auch zu deiner Stelle Formulierungen, die für den Kandidaten greifbar sind.

 

  8. Sprich mit dem Leser

 Durch die gesamte Anzeige hinweg solltest du darauf achten dich direkt an den Leser zu wenden. Hüte dich vor Phrasen wie „der erfolgreiche Kandidat“ oder „der ideale Bewerber“, da dies nur dazu führt, dass sich der Kandidat noch mehr hinterfragt. Überzeuge daher im Gegenzug mit Sätzen wie „In dieser Rolle als Sous Chef kannst du…“ oder „Aufgrund unser Vision erwarten wir von dir…“.

Sprich aktiv mit dem Leser und verwende das Wort „Du“ (oder „Sie“, wenn das für die Teamatmosphäre deines Unternehmens angemessener ist).

 

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