Mein Weg zum Erfolg

Das Geheimnis eines Gastronomie Aufsteigers

Günther Kofler wurde 1983 in Südtirol geboren, wo er auch seine Matura ablegte. Schon während seiner Jugend faszinierte ihn die Gastronomie und arbeitete er in verschiedenen Jobs im Bereich Service und Front Desk. Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums in Tourismusmanagement an der Universität Bozen, absolvierte er mehrere Stationen in der Spitzengastronomie. Momentan ist er als Resident Manager auf den Malediven im Hotel Mirihi Island Resort ***** tätig.

In der Welt Zuhause

Die Hotellerie und Gastronomie sind für mich zwei der wohl schönsten, vielfältigsten und abwechslungsreichsten Wirtschaftssektoren überhaupt und speziell für junge Menschen eine unglaubliche Möglichkeit um die Welt zu bereisen und kennenzulernen.

Wer träumt nicht davon? Vom Arbeitsplatz und Leben in der weiten Welt – in einer pulsierenden, kosmopolitischen Metropole, auf einer kleinen Insel mitten im türkisblauen Meer, in den verschneiten Bergen oder aber in den unendlichen Weiten der Wüste.

All diese Erfahrungen sind heutzutage kein Traum mehr. In der sich ständig wandelnden und weiter entwickelnden globalen Hotellerie sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Alles, was es dazu braucht, sind Ehrgeiz, Fachkompetenz, Leidenschaft & Passion sowie Mut, den ersten Schritt zu wagen.

Was zählt sind Mut, Ehrgeiz, Fachkompetenz, Leidenschaft & Passion!

Wie so oft im Leben braucht es auch bei der Jobwahl in der Hotellerie ein kleines bisschen Mut: Mut den ersten Schritt oder den nächsten Schritt in eine höhere Position zu wagen, Mut in eine neue Destination zu ziehen oder den Mut zu haben eine neue Herausforderung anzunehmen. Nur was man selbst ausprobiert hat, kann man beurteilen – erst nachdem man den Schritt hin zu etwas Neuem gewagt hat, weiß man, ob es für einen selbst gut oder schlecht ist. Genau diesen Mut habe ich persönlich aufgebracht und den Schritt vor 2 Jahren getan, als ich von der Hotellerie in Europa auf die Malediven gewechselt habe, wo ich auf völlig andere und neue Herausforderungen traf. Und ich weiß heute, dass es die absolut richtige Entscheidung war – ich habe seither meine Entscheidung keine Minute bereut.

Mut geht Hand in Hand mit dem Ehrgeiz etwas erreichen, etwas verändern zu wollen. Für die persönliche Zufriedenheit ist es wichtig sich Ziele zu setzen – kleine und große, kurz- und langfristige – über die man sich freut, wenn man sie erreicht.

Fundierte Fachkenntnisse und die persönliche Bereitschaft immer wieder etwas Neues dazuzulernen, sind die beste Voraussetzung für ansprechende Positionen in erstklassigen Hotels weltweit. Sehr oft ist es für Hotels heute schwierig wirklich gute Fachleute zu finden, die sich von der Masse der „Durchschnittsbewerber“ hervorheben. Umso leichter haben es all jene, die ihr Wissen ständig verbessern, motiviert und offen sind, gerne Verantwortung übernehmen und zudem die nötige Passion und Leidenschaft für das Arbeiten mit dem Gast mitbringen.

Warum Passion & Leidenschaft wird sich der eine oder andere fragen? Meines Erachtens gibt es in der gehobenen Hotellerie nichts Schlimmeres als Mitarbeiter, die ständig vom Management vorgegebene Floskeln wiederholen. In der modernen, zeigerechten Hotellerie geht es um viel mehr als standardisiertes Blablabla: Es geht um ehrlichen, persönlichen, authentischen Service am Gast, um Spontaneität und ein natürliches Auftreten. Jeder Mitarbeiter im Hotel muss mit Passion und Leidenschaft dabei sein um dem Gast auf seine ganz persönliche Art – natürlich den Ansprüchen des Hotels entsprechend – zu vermitteln, dass er willkommen ist.

Allen, die auch „in der Welt zuhause sein wollen“ möchte ich noch Folgendes mit auf den Weg geben: wagt den ersten Schritt und setzt euch eure ganz persönlichen Ziele. Mit der richtigen Einstellung und der nötigen Motivation ergibt sich alles andere fast wie von selbst.

Der Dschungel der Hotels 2015

Der Wettbewerb und die Konkurrenz in der Gastronomie und Hotellerie sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Waren es früher noch verhältnismäßig wenige Destinationen – und innerhalb dieser eine recht überschaubare Anzahl an Betrieben, die professionell vermarktet wurden – ist heute, bedingt durch die Globalisierung sowie die guten Transportmöglichkeiten, die gesamte Welt „mehr oder weniger schnell“ zu erreichen.

Die unzähligen Urlaubsmöglichkeiten bieten den Reisenden einerseits alles was das Herz begehrt, stellen auf der anderen Seite die Hotels und Restaurants aber vor eine riesige Herausforderung – es geht darum, sich in der Masse der Tourismusbetriebe herauszukristallisieren und zu behaupten.

Um sich gegen die ständig wachsende Konkurrenz durchzusetzen, ist ein dynamisches Management extrem wichtig. Veraltete, starre Strukturen waren gestern, dynamisch-harmonische, vorausblickende Managementformen sind heute. In diesem Zusammenhang geht es keineswegs darum „alles Alte über Bord zu werfen“, als vielmehr darum Alt-bewährtes neu zu interpretieren und den aktuellen Marktgegebenheiten und Bedürfnissen der Gäste anzupassen. Es gilt neue, globale Trends zu erkennen und zu implementieren, neue Märkte zu bearbeiten, einen 360° Rundumblick in allen Unternehmensbereichen zu haben und sich durch einzigartige USPs und professionellen, persönlichen Service am Gast von der großen Masse der Hotels hervorzuheben.

Was zählen sind die Soft Facts

In den allermeisten Fällen reicht es nicht mehr aus, sich auf die gute Hotellage und Infrastruktur zu verlassen. Den Gästen geht es heute um viel mehr als nur um ein schönes Zimmer und ein bequemes Bett – was zählen sind Wohlfühl- und Genussfaktoren, Emotionen und die Soft Facts innerhalb des Betriebes.

Luxus im herkömmlichen Sinne gibt es beinahe überall, was aber den wirklichen Unterschied zwischen einem Hotel und dem anderen macht sind die Fragen nach dem „wie wohlfühlt sich der Gast“ und „wie sehr fühlt sich der Gast Zuhause, wirklich willkommen und nicht nur als zahlender Kunde“.

Und genau hier kommen die Soft Facts ins Spiel. Dieses „ein kleines bisschen besser / ein kleines bisschen freundlicher / ein kleines bisschen menschlicher sein“ als der Mitbewerber von nebenan hängt stark von der gesamten Wohlfühlatmosphäre und vom Mitarbeiterteam ab. Ein Lächeln der Mitarbeiter, ein freundliches, natürliches „Wie geht es Ihnen?“, ein nettes Gespräch mit einem Mitarbeiter – das wünscht sich ein Gast, DAS löst beim Gast Emotionen aus und genau das bindet den Gast an „sein Lieblingshotel“.

Für ein gutes Hotel liegt eine der zentralen Herausforderungen der modernen, zukunftsorientierten Hotellerie somit in der Mitarbeiterführung. Nur mit zufriedenen Mitarbeitern kann man langfristig auch zufriedene Gäste haben. Und nur mit Mitarbeitern die sich wohlfühlen kann eine ganzheitliche, warmherzige und authentische Wohlfühlatmosphäre geschaffen werden in der auch die Gäste genau das finden, was sie suchen: den für sie schönsten Platz der Welt für die schönste Zeit des Jahres!

 

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Günther Kofler

Autor Günther Kofler

Günther wurde 1983 in Südtirol geboren, wo er auch seine Matura ablegte. Schon während seiner Jugend faszinierte ihn die Gastronomie und arbeitete er in verschiedenen Jobs im Bereich Service und Front Desk. Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums in Tourismusmanagement and der Universität Bozen, absolvierte er mehrere Stationen in der Spitzengastronomie. Unter anderem als Direktionsassistent im Wellness & Sport Resort Stroblhof ****, als Resident Manager im Relais & Chateaux Castel Fragsburg ****s und als Resident Manager auf den Malediven im Helengeli Island Resort **** und im Boutique Hotel Mirihi Island Resort *****. Neben guten Hotels und Restaurants, liebt er es zu Reisen und neue Kulturen kennenzulernen. Dabei verschlägt es ihn meist in verschiedene europäische Länder sowie nach Südostasien.

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Diskutiere mit Ein Kommentar

  • Avatar Felix sagt:

    Toller Beitrag…

    Was jedoch, wenn man nicht weiß, ob die Hotellerie die richtige Branche für einen ist?
    Wenn man all die negativen Dinge beachtet, weiß ich nicht, wie viele die Motivation finden, in dieser Branche Karriere zu machen. Ich weiß, dass ich meinen Job gut mache – hör ich oft genug von Vorgesetzten und Gästen..aber ob ich mir das antun möchte ist eine andere Frage. Man tut den Job richtig und gut aber ich habe nicht das Gefühl ob ich mich dabei glücklich fühle?

    Warum soviel tun wenn man es doch einfacher hat in anderen Branchen (Wirtschaft, etc.)?
    Der eine studiert BWL, arbeitet paar Jahre im Vertrieb/Marketing etc. und verdient 3x mehr als jemand, der 15 Jahre geacktert hat wie der letzte Schwein, obwohl er „Director of F&B“ oder Ähnliche Titel im Lebenslauf drin hat..

    Ich habe zurzeit diese Phase und weiß echt nicht, ob das das ist, was ich machen möchte..
    Zur Information: Befinde mich noch in der Ausbildung, nächstes Jahr fertig..deshalb die Sorgen, die ich gerade habe, da ich bald entscheiden muss, wie es weiter geht..

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