Wenn im Hotel plötzlich Holzscheite zum Couchtisch werden, sich flache Kieselsteine nun in der Brausetasse wohlfühlen oder eine Leiter jetzt als Regal auftritt, dann kann man davon ausgehen, dass eifrig Upcycling betrieben beziehungsweise der Hotellook kräftig „aufgemöbelt“ wurde. Hier ein paar nützliche DIY Tipps und Tricks.

Zweckentfremdung mit Sinn

Upcycling bedeutet, im Gegensatz zum klassischen Recycling, die Wiederaufbereitung von Gebrauchsgegenständen. Dinge des täglichen Lebens werden dabei umfunktioniert. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern reduziert außerdem die Neuproduktion und den Energieverbrauch sowie andere Ressourcen. Nicht nur private Bastler können von dem Aufwertungskonzept profitieren.

Zugegebenermaßen sind einige Hotelbetriebe bereits in die Jahre gekommen, wirken daher verstaubt und ziehen in weiterer Folge leider nicht mehr viele Gästeschichten an. Das liegt in erster Linie daran, dass die Unterkünfte mit ihrer Optik nicht (mehr) überzeugen können. Nämlich das Erste, das sich Urlauber auf der Hotelwebsite oder Plattform ansehen, sind nun einmal die Bilder und Fotos. Und wenn diese nicht zusagen, bleiben die Buchungen aus. Manchmal sind aber große Investitionen, die für eine Neuausstattung und Renovierung notwendig wären, einfach nicht drin.

Dass beispielsweise Bäder mittels Upcycling nicht auf den neuesten Standard gebracht werden können, ist klar, aber man kann zumindest Zimmer, Aufenthaltsräume oder den Eingangsbereich umgestalten und aufwerten und damit einen neuen ansprechenden Look erzeugen. Mit einigen kleinen Handgriffen, lässt sich schon viel bewirken.

Hingucker kreieren

Was können nun Palette, Beton und Co.? Das Web ist vollgepackt mit kreativen Ideen zu diesem Thema. Eigentlich kann alles verwendet werden, das sonst nur im Keller oder beim Sperrmüll landen würde. Daher werden Schundbücher zu Nachtkästchen, alte Zeitungen zu Hockern, angelaufene Besteckteile zu Kleiderhaken, Paletten zu Tischen oder auch Weinregalen und Fahrradteile zu Garderoben. Auch alten Marmeladengläsern, Flaschen oder Koffern und Schubkarren kann man neues Leben einhauchen. Weinkorken machen sich beispielsweise auch gut als Dach eines Vogelhäuschens. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Hier ein paar Do it yourself-Tipps:

  • Schwebende Kleiderstange:
    Einfach die Natur ins Haus holen! Dazu wird ein massiver Ast an zwei reißfesten Seilen an der Decke befestigt. Kleiderbügel darauf hängen und fertig!
  • „Around the World“ Nachtkästchen:
    Alte Stadtpläne und Landkarten müssen nicht im Altpapier landen. Das Papier auf der Oberseite von Nachtkästchen und Co. ankleben/fixieren und drüber lackieren.
  • Blumen in Beton:
    Betonschalsteine nach Belieben stapeln und aneinanderreihen. Die Löcher mit Erde befüllen und Blumen, Kräuter anpflanzen. Achtung: Darauf achtgeben, dass das Wasser abfließen kann.

Farbe ins Spiel bringen: Beim sogenannten Colour Dipping wird das in die Jahre gekommene
Möbelstück abgeschliffen und auf einer Seite in Farbe beziehungsweise Lack getaucht.

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