Der irische Besitzer eines Cafés, Paul Stensen ist bereits mehrmals in die Öffentlichkeit geraten. Unter anderem hat er eine Aktion gegen Veganer, stillende Mütter und schreiende Kinder gestartet. Jetzt hat der Besitzer des „White Moose Café“ und des „Charleville Lodge Hotel“ in Dublin es auf die Gäste mit vermeintlicher Glutenunverträglichkeit abgesehen und verlangt einen Attest, bevor Gäste glutenfreies Essen bestellen können.

Glutenfreies Essen nur bei medizinischem Attest

In einem Facebook Post hat Stensen angekündigt, dass jeder Gast, der glutenfreie Gerichte bestellt, ein medizinisches Attest vorzeigen muss. In diesem Attest muss klar festgehalten werden, dass diese Person an Zöliakie leidet und nur glutenfreies Essen verträgt.

Die Aktion entstand aus einer Begegnung mit einem Gast, die glutenfreie Pancakes bestellte. Auf die Frage des Kellners, ob sie denn an Zöliakie leidet, wusste die Frau nicht, was das Wort überhaupt bedeutet. Das hat Stensen derart verärgert, dass er sich gezwungen sah, gegen solche vermeintlichen „Glutenfreien“ vorzugehen.

So schreibt er in seinem Facebook Post auch: „Gäste, die nicht einmal wissen, was Gluten sind, sollen sich verpissen und normales Essen essen, wie jeder andere Mensch auch.“

Weltweiter Shitstorm

Logischerweise hat seine Ankündigung für großes Aufsehen gesorgt. Doch mit einem weltweiten Shistorm hat der Ire wahrscheinlich nicht gerechnet. Medien weltweit berichten über den Gastronomen, der ein medizinisches Attest für Glutenunverträglichkeit verlangt. Zusätzlich kam es zu heftigen Antworten auf seiner Facebook Seite. Stensen gibt sich jedoch ohne Reue und findet, dass jede Publicity auch gute Publicity ist.

So antwortete er auf einen Facebook Post, bei der sich ein Mann beschwert, dass seine Frau ebenfalls an Zöliakie leidet und sie sich von seiner Ankündigung beleidigt und verärgert fühlt mit:

„Du bist verärgert? Wart mal. Meine Violine müsste hier irgendwo in der Nähe liegen.“

Für Stensen hat sich die Aktion auf jeden Fall gelohnt. Sein kleines Café hat mittlerweile über 80.000 Facebook Follower und weltweit Aufmerksamkeit erregt. Ob sich das nachhaltig und langfristig für den Betrieb positiv auswirkt, bleibt abzuwarten.

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