Wir alle wissen: Ein gutes Küchenmesser besteht aus einem Stück Stahl. Grundsätzlich stellt sich aber die Frage, ob es ein japanisches oder ein europäisches Schneidewerkzeug sein soll. Japanische Küchenmesser umgibt der Mythos jahrhundertealter, asiatischer Schmiedekunst. Zu behaupten, japanische Messer seien per se die bessere Wahl, ist trotzdem Unsinn.Tatsächlich hat japanischer Messerstahl gegenüber europäischem einen höheren Kohlenstoffgehalt und ist somit härter.

Was Keramikmesser betrifft, so sei hier eine Warnung ausgesprochen: Hände weg. Sie gehören in die Rubrik „sinnlose Innovationen“. Lässt man sie fallen, sind sie kaputt. Dass sie ewig scharf bleiben, ist ein Ammenmärchen. Und dass man sie nachschärfen kann, leider auch. Nichtsdestotrotz hat das Keramikmesser hartnäckige und überzeugte Fans.

Die besten Küchenmesser kommen aus Deutschland

Säubern sollte man Messer generell mit der Hand. Die Spülmaschine ist für Messer eine absolute No-go-Area. Wasserdampf, Hitze, Kalkablagerungen und aggressive Reinigungsmittel nutzen die feine Schneide unnötig ab und machen sie schnell stumpf. Europäische Messer zieht man regelmäßig über einen Stahl, japanische schärft man auf einem Stein. Messer, die intensiv genutzt werden, sollten ein Mal im Jahr von einem professionellen Messerschleifer geschärft werden.

Vor allem in Deutschland gibt es viele hochwertige Messerschmieden. Dort werden hochwertige Küchenmesser meist aus rostfreiem Chrom-Molybdän-Vanadium-Stahl geschmiedet. Für viele sind die deutschen Messer sogar die besten Messer der Welt. Wie solche Meisterwerke hergestellt werden, seht ihr im Video.

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Bild: Didriks (flickr)