In der Küche aufsteigen und erfolgreich sein, sind Dinge, die jeder gute Koch gerne möchte. Das Problem dabei ist, dass es viel Zeit, Energie und Aufwand bedarf, bis man nur in die Nähe eines höheren Jobs kommt, indem man sich beweisen kann. In der Küche gibt es eine stark hierarchische Herrschaftsordnung. Die, die am härtesten Arbeiten und sich der Sache verpflichten, arbeiten später dann meist in den höheren Positionen. Wenn du ganz unten startest, kann es oft hart sein sich klar zu werden, dass die Küche eine außergewöhnliche Karriere bietet. Natürlich nur, solange du die richtigen Dinge machst.

Aber was sind die „richtigen Dinge“? Was soll ein junger Koch tun, wenn er will, dass eine Karriere erfolgreich wird? Was soll man tun, dass man nicht unten stehen bleibt und stattdessen durchstartet und erfolgreich wird?

Wir haben ein paar Ratschläge für dich gesammelt, die du gerne auch immer wieder als Nachschlagewerk verwenden kannst.

9 Ratschläge für Köche, die aufsteigen und erfolgreich sein wollen

1. Komm jeden Tag begeistert und begierig

Zeig deinem Boss, dass du hungrig danach bist, heute besser zu sein, als du gestern warst. Sie werden es bemerken, auch wenn sie es dir nicht sagen. Meine persönliche Regel? Ich verlasse die Küche nicht, ohne dass ich etwas Neues gelernt und das notiert habe. Denk mal darüber nach – nach einem Jahr wirst du viel smarter und offener sein neue Dinge zu probieren. Diese Dinge werden dir dann wieder neue Möglichkeiten und Perspektiven eröffnen.

2. Kümmer dich um andere

Der einfachste Weg sich besser zu fühlen, ist jemand anderen etwas Gutes zu tun. Die einfachste Aufgabe dieser Art wären unerwartete Komplimente. Du wirst dich besser fühlen und so auch die anderen. Noch nicht überzeugt? Dann google mal „Spiegelneuron“.

3. Der Weg ist das Ziel

Es gibt einen Grund für das alte Sprichwort „Geduld ist eine Tugend“. Nur ist es manchmal extrem hart geduldig zu sein. Vertraue dem darauf, dass es einen Plan dahinter gibt. Wenn dich das Leben heute niederschlägt, dann benutz deb nächsten Morgen als frischen Start. Leg dich ins Zeug und vergiss nicht – Nichts passiert über Nacht. Also halte den Kopf oben und mach weiter. Geduld ist eine derart attraktive Eigenschaft, weil es zeigt, dass du dir sicher bist, dass am Ende alles gut wird.

4. Hör mit der „Scheißegal-Mentalität“ auf

Ich habe schon so viele talentierte junge Kellner und Köche gesehen, die einfach stehen geblieben sind. Sie gehen jeden Tag zu ihrem Job, aber das war es dann auch schon. Danach gehen sie nach Hause, nehmen eine Dusche und gehen ins Bett. Am nächsten Tag dasselbe noch mal. Diesen Leuten ist alles egal und sie sind oft blutsaugende Vampire für jede Unternehmenskultur. Wie David Chang schon sagte „Das Leben ist zu kurz, um mittelmäßig in irgendetwas zu sein“.

5. Hab immer ein Notizbuch oder Heft bei dir

Stell dir vor wie neugierig alle werden, wenn du deine neuste Idee in ein Notizheft kritzelst. Und wie oft hast du schon eine geile Idee verloren? Schreib alles nieder und du wirst direkt produktiver, wenn es zur Erstellung und Brainstorming für neue Gerichte kommt.

6. Verlang Verantwortung

Nein, das heißt nicht, dass du direkt nach dem Küchenchef Posten fragen sollst. Nein, es heißt auch nicht, dass du deinem Chef seine Arbeit wegnehmen sollst. Aber es heißt, dass du etwas Außergewöhnliches tun sollst. Sag deinem Chef, dass du mit den Materialkosten oder dem Lager helfen willst. Du kannst auch fragen, ob du gemeinsam mit ihm für die nächsten Specials brainstormen darfst. Oft reicht es nur den Samen zu säen.

Zeig, dass du bereit dazu bist, über die Norm hinauszugehen und dass du erfolgreich sein willst. Wenn dir der Beruf, den du gewählt hast, wirklich etwas bedeutet, dann handle auch danach. Im Restaurant lernst du das Koch-Handwerk. Die Seele, die menschliche Seite des Ganzen und die Leidenschaftsind stehen auf einem ganz anderen Blatt.

7. Geh (kalkulierte) Risiken ein

Nein, ich schlage nicht vor, dass du das Rezept des Hausgerichts umschreiben sollst oder eine wichtige Prozedur verändern musst. Ich schlage nur vor, dass du die Initiative ergreifen sollst. Überleg dir, wie aktuelle Gerichte anders finalisiert oder angerichtet werden können. Sag deinem Chef, dass du gerne auf den Markt gehen würdest, um die eine oder andere exotische Frucht zu kaufen. Dann mach dir ein paar Gedanken darüber, was das Restaurant damit machen könnte, wenn er/sie ja sagt.

8. Gib deinen Kollegen etwas, ohne Erwartungen, dass du etwas zurückbekommst

Das ist es, was Großzügigkeit bedeutet. Die fehlenden Erwartungen helfen dir dabei nicht frustriert oder enttäuscht zu werden, wenn dein Gefallen nicht erwidert wird.

Bereite die Station eines anderen vor. Hol dir auf dem Weg zur Arbeit einen Pack Red Bulls und verteil sie an dein Team. Fahr den Abspüler nach Hause. Hilf jemanden, der einen schlechten Tag hatte und schau, ob du sonst noch etwas für ihn tun kannst. Großzügige Personen fallen niemals negativ auf. Sei nur ehrlich damit. Wenn du es ehrlich meinst, dann kommt es meist doppelt und dreifach zu dir zurück.

9. Hör auf, dich über Dinge zu beschweren, die du nicht unter Kontrolle hast

Wow, das klingt so offensichtlich. Leider mach ich das wahrscheinlich genauso oft, wie jeder andere. Solche Dinge saugen dir die ganze Energie aus dem Körper und machen dich nicht nur unglücklich, sondern lassen dich auch weniger motiviert wirken.

 

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Bild: Michl Parzuchowski (unsplash)

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