Feedback geben - das ist oft leichter gesagt als tatsächlich getan. Oft geht es in Gastro- und Hotel-Betrieben sehr stressig zu. Anscheinend bleibt für ehrliche und respektvolle Kommunikation oft keine Zeit. Feedback verwandelt sich in solchen Situationen leider in harsche Kritik. Das belastet meist nicht nur den „Kritisierten“ sondern auch jenen, der das Feedback gibt. Und das kann negative Auswirkungen auf das gesamte Arbeitsklima haben.

Aber keine Sorge, wir lassen dich nicht hängen. Wenn du diese 7 Tipps und Ideen anwendest, verbessert sich die Stimmung im Team.

1) Bereite dich auf das Gespräch vor

Vorbereitung heißt nicht, dass du dir stundenlang darüber den Kopf zerbrichst, was du in dem Gespräch sagen wirst. Das ist manchmal sogar kontraproduktiv. Viel mehr heißt es einfach, dass du dir kurz vorher überlegst, was du genau anbringen willst. So vermeidest du, dass du emotional reagierst und kannst sachlich für dein Feedback argumentieren.

2) Achte auf deine Wortwahl beim Feedback

Die Feedback-Faustregel ist ganz klar: Beschreibe das Verhalten, nicht die Persönlichkeit! Es ist keinem geholfen, wenn du haarspalterisch auf auf Kleinigkeiten herumreistest, die eigentlich gar nichts mit deinem eigentlichen Feedback zu tun haben. Deshalb formuliere deine Gedanken auch immer aus deiner Sicht und in der Ich-Form. Und bitte vermeide determinierende Wörter wie „immer“ oder „nie“. Richtig tolles Feedback lässt sich auch mittels der Hamburger Methode geben, hast du schon mal davon gehört? Hier kannst du mehr darüber lesen!

3) Nimm Rücksicht

Oft ist auch eine schlechte Leistung auf ein privates Ereignis zurückzuführen - das ist natürlich keine Entschuldigung, aber man sollte immer bedenken, dass man selbst auch ab und zu schlechte Tage hat. Deshalb ist es von Vorteil, wenn du dich kurz in die gegenwärtige Situation deines Gesprächspartners versetzt. Vielleicht weißt du, dass es der Person gerade privat nicht so gut geht oder etwas innerhalb der Familie vorgefallen ist. Nimm das zur Kenntnis und passe dein Feedback diesem Wissen an.

4) Frage nach

Oft endet Feedback geben in einen einzigen Monolog des Redners. Und der Zuhörer kommt manchmal gar nicht zu Wort. Gib also deinem Gegenüber die Chance das Gesagte erst mal zu verdauen. Frag ihn auch einfach direkt, was er davon hält. So können Missverständnisse direkt aus dem Weg geräumt werden. Zudem weißt du mit Sicherheit, ob die richtige Message bei deinem Gegenüber angekommen ist.

5) Gib nie Feedback ohne konstruktive Vorschläge

Es ist ja schön und gut Feedback zu geben. Wenn du aber nur herumnörgelst und kritisierst hilft das keinem weiter. Natürlich ist es total wichtig, dass du sagst, was dich stört - versuche aber immer auch gleich einen Verbesserungsvorschlag zu geben. Am allerbesten ist es natürlich, wenn ihr gleich gemeinsam einen Lösungsansatz findet.

6) Ändere die Umgebung

Generell gilt: Vermeide wenn möglich Feedback-Gespräche in sterilen Meetingräumen oder Büros. Dort kann nämlich von vornherein eine angespannte Stimmung herrschen. Lade deinen Gesprächspartner doch auf einen Spaziergang oder Kaffee ein! Das lockert die Stimmung und das Gesagte kann besser angenommen werden.

7) Ermögliche anonymes Feedback

Es sollte jedem Mitarbeiter freistehen Feedback zu geben. Oft haben sie aber Angst vor Konsequenzen, besonders wenn das Gesagte an einen Vorgesetzten gerichtet ist. Deshalb kannst du deine Mitarbeiter zu anonymen Feedback ermuntern. Stelle dazu eine Feedback-Box auf, in die jeder seine niedergeschriebenen Gedanken werfen kann. Oder mach eine Online Umfrage bei deinen Mitarbeitern - auch wenn du Angst vor dem Ergebnis hast! Bei unserer Talent Kitchen, werden übrigens immer wieder solche Themen aufgefasst - hier findest du noch mehr Ideen zum Thema Feedback!

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