Bei so gut wie jedem Koch findet man diese Gewohnheiten wieder und es gibt einen Grund dafür. Sie machen den Unterschied zwischen einem professionellen und einem Hobbykoch aus. Wenn du als Koch arbeitest, wirst du dich in den meisten Punkten wiedererkennen – vertrau mir.

  1. GUTES BROT

Der Geruch und Geschmack eines Brotes, das frisch aus dem Ofen kommt, wird von niemandem so gefeiert. Dazu ein Strich gute Butter, mehr braucht es nicht um einen Koch rundum glücklich zu machen.

  1. KÄSE JEGLICHER ART

Nach dem ersten Kontakt eines Kochs mit richtigem Qualitätskäse wird er in seinem Leben nichts anderes mehr wollen. Der Schritt vom normalen Käse zu französischem Epoisses, Ziegenkäse aus den Molkereien Vermonts, Manchego aus Spanien oder einem perfekt-gereifter Romano aus Italien verändert jeden Koch für sein Leben und macht Käse zu einem seiner teuersten Hobbys.

  1. BUTTER

Wie Julia Child damals schon sagte, anstatt Butter kannst du gerne auch Sahne verwenden, allerdings bringt nur Butter den RICHTIG GUTEN Geschmack hervor. Es ist kein Einzelfall, dass sich ein Koch ein Pfund Butter auf den Bizeps tätowieren lässt.

  1. GUTER WEIN

Das Leben ist zu kurz für schlechten Wein. Als Koch wird einem nicht nur die Möglichkeit geboten, man hat auch die Pflicht, sich mit unterschiedlichsten Weinen auseinanderzusetzen. Das Gespür für Wein entwickelt man schließlich nur, wenn man ihn regelmäßig und bewusst verköstigt. Für eine Vielzahl an Köchen ist es zu ihrer eigenen Lebensmission geworden.

  1. KURZZEITBEZIEHUNGEN MIT KOLLEGEN / KOLLEGINNEN

Vielleicht liegt es an den außergewöhnlichen Arbeitszeiten oder an der Intensität, mit der in Küchen gearbeitet wird. Fakt ist, dass sich Köche & Köchinnen einer extra Challenge stellen, bei welcher sie untereinander Beziehungen aufbauen. So gut diese Beziehungen auch gemeint sind, halten sie leider meist doch nur kurzfristig.

  1. DAS ADRENALIN EINER POWERNACHT

Eine 16-Stunden-Schicht ist nichts für dich? Köche sind süchtig danach! Das ausgeschüttete Adrenalin gibt ihnen dann den Kick, um solche Nächte erfolgreich zu überstehen. Dieser Boost lässt Köche immer einen Schritt weiter gehen und niemals aufgeben.

  1. PASTA UND PIZZA

Ratet mal, bei welchem Job die meisten Kalorien verbrannt werden… Es müssen Kohlenhydrate her, möglichst viele, möglichst schnell und möglichst einfach. Fakt ist: Pizza und Pasta steht regelmäßig auf dem eigenen Essensplan.

  1. MESSER-FETISCH

Auch wenn Köche manchmal Probleme haben, die eigene Miete zu zahlen, den eigenen Kühlschrank zu füllen oder Geld für Benzin zusammen zu kratzen, Geld für ein neues 250€ Shun Messer ist immer vorhanden. Es ist nun mal ein MUST-HAVE für die eigene 25 Messer-Kollektion. Die Messer werden dann so sehr verehrt, dass kein anderer auch nur in die Nähe der Klingen kommen darf.

  1. KLASSISCHES KOCH-TATTOO

Es stimmt schon, fast jeder unter 40 hat mittlerweile den eigenen Körper verziert. Für Köche scheint es allerdings Pflicht zu sein sich ihre Leidenschaft zu Messern, Essen, die Anatomie von Tieren oder zur Küchen-Terminologie zu tätowieren. Die einen sehen es als Pflicht an, für andere gilt es als Eintrittskarte zum Club von einzigartigen Profis.

  1. BEQUEME SCHUHE

Es sind nicht nur die Messer, die einen Koch die Kreditkarte zücken lassen, sondern auch Schuhe. Jeder Koch weiß, dass bequeme Schuhe die Arbeit um einiges erleichtern können. Schlechtes Schuhwerk hingegen resultiert oft in Fuß-, Rücken-, Bein- oder sogar Kopfschmerzen, was einem die Freude am Job rauben kann.

  1. MUSIK MUSIK MUSIK

Warum? Sie unterstützt einen Koch bei den unzähligen Aufgaben, die teils gleichzeitig in der Küche erledigt werden müssen. Viele Chefköche erlauben keine Musik in der Küche, wenn man sie jedoch richtig einsetzt und man das richtige Tempo wählt, kann sie das Arbeitstempo optimal unterstützen und die Produktivität steigern.

  1. SALZ

“Mehr Salz!” ist einer der Sätze, die man ständig in der Küche hört. Salz hebt den Geschmack der einzelnen Zutaten erst so richtig hervor, kann aber auch ganze Gerichte ungenießbar machen. Dieses mächtige Potenzial hat schon den einen oder anderen Koch an geturnt.

  1. KAFFEE

Köche trinken Kaffee, viel Kaffee, guten und schlechten Kaffee – manchmal schwarz und manchmal mit viel zu viel Zucker. Manchmal reicht ein Espresso und manchmal muss es ein Cappuccino sein, an dem sie ihre Latte-Art-Künste verbessern können. Kaffee muss einfach sein, sonst würden sie keine einzige Schicht überstehen.

  1. RAUE HÄNDE

Es verwundert vielleicht, dass raue Hände ein Laster sein können, jedoch repräsentieren sie die harte Arbeit, die ein Koch täglich leistet. Auf was könnte man stolzer sein?

  1. HÖLLISCHE HITZE

Sind wir doch mal ehrlich, jeder Koch steht darauf vor einem 400 Grad heißen Holzofen zu stehen, der einem die Haut von den Knochen brennt. Wenn einem 20cm hohe Flammen ins Gesicht schlagen, fühlt man sich doch erst so richtig wohl. Und dann wundern sich noch Leute, dass Köche schwitzen. Natürlich schwitzen Köche!


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